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Genossen feiern ihren politischen Aschermittwoch

Veröffentlicht am 23.02.2015 in Presse
 

Hartenrod. Bereits zum 19. Mal veranstalteten die Genossen das traditionelle Fest am Aschermittwoch. Fast fünfzig Gäste konnte der Vorsitzende der SPD Bad Endbach, Klaus Eckel, zum traditionellen politischen Aschermittwoch in der Gaststätte Pfeiffer in Hartenrod begrüßen. Gekommen waren die Landrätin des Kreises Marburg-Biedenkopf, Kirsten Fründt, die Landtagsabgeordnete Angelika Löber sowie Sören Bartol, Bundestagsabgeordneter und stellvertretender SPD-Fraktionsvorsitzender in Berlin.

 

Genossen gedenken der verstorbenen Genossin Eva Wenkebach

Zu Beginn gedachten die Genossen in einer Schweigeminute an die kürzlich verstorbene ehemalige Geschäftsführerin der Kreis-SPD Eva Wenkebach.
Sören Bartol begann die Redebeiträge mit einem Bericht aus Berlin, in dem er nochmal deutlich machte, welchen Anteil die SPD an der Regierungsarbeit hat. Als Beispiel nannte er die Einführung des Mindestlohnes sowie das SPD-Rentenkonzept.
Etwas unzufrieden äußerten sich die anwesenden Gäste und Bartol über die langanhaltenden schlechten Umfragewerte der SPD auf Bundesebene.


Gestärkt wurde sich mit Heringssalat, Pellkartoffeln und Brot
Das Thema des Abends war der Kommunale Finanzausgleich. Landtagsabgeordnete Angelika Löber ließ dabei kein gutes Haar an der aktuellen Landesregierung in Hessen.
„Die kommunalfeindliche, schwarze Politik der letzten 15 Jahre wird auch hier wieder deutlich. Die Landesregierung macht den Kommunen Vorschriften, die das Land selber nicht erfüllt. Das Land Hessen wird auf absehbare Zeit keinen ausgeglichenen Haushalt vorlegen können. Von den Kommunen wird dies bis 2017 gefordert. Das ist dreist und frech.“ Nach diesem Beitrag ergriff die Landrätin Kirsten Fründt das Wort und erläuterte aus Sicht der Landkreise und Kommunen den Finanzausgleich. „Der KFA hat Auswirkungen auf die Zukunft des Landkreises, und zwar negative. Der Landkreis muss nach den neuen Regeln einen jährlichen Verlust an Zuweisungen aus dem KFA in Höhe von gut zehn Millionen Euro hinnehmen.“ Nach dem Beitrag von Kirsten Fründt diskutierten die Genossen bis spät in den Abendstunden mit viel Leidenschaft über aktuelle politische Themen.